Wir sind Menschen ab 18 Jahren mit unterschiedlichen Formen von Nierenerkrankungen – und auf vielfältige Weise betroffen:
als Erkrankte, Angehörige, Ärzt*innen oder Pflegekräfte.
Uns ist es wichtig, unser Leben mit der Erkrankung aktiv zu gestalten und den Alltag in all seinen Bereichen selbstbestimmt zu meistern.
Unsere Begegnungen untereinander und mit medizinischem Personal erfolgen respektvoll und auf Augenhöhe.
In unserem Verein sind alle Menschen willkommen. Wir setzen uns für ein offenes, wertschätzendes und diskriminierungsfreies Miteinander ein – unabhängig von Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Geschlecht, sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität.
Vielfalt bereichert unsere Gemeinschaft, und jeder Mensch soll sich bei uns angenommen und wertgeschätzt fühlen. Das ist unser Anspruch und daran möchten wir weiter wachsen.
Wir informieren und schulen unsere Mitglieder sowie Interessierte – sowohl in Seminaren als auch digital – über Nierenerkrankungen, deren Folgen und Auswirkungen.
Bei unseren Veranstaltungen teilen Fachpersonen und Betroffene ihr Wissen und ihre Erfahrungen miteinander.
Wir schaffen Räume für Austausch und Begegnung zwischen Betroffenen – unabhängig vom Stadium der Erkrankung.
Unser Verein unterstützt Mitglieder mit Beratung im Rahmen unserer Erfahrungen und Möglichkeiten – insbesondere zum Umgang mit der Erkrankung und deren Auswirkungen auf das tägliche Leben in Familie, Schule, Studium und Beruf.
Wir möchten uns mit weiteren Selbsthilfegruppen und übergeordneten Verbänden vernetzen, um gemeinsam ein starkes und tragfähiges Netzwerk aufzubauen und langfristig zu erhalten.
Wir stärken unsere Mitglieder und informieren sie über ihre Rechte als Patientinnen.
Außerdem suchen wir den Austausch mit Ärzt*innen und Praxen, um die Selbstbestimmung in der Therapie zu fördern.
Im Rahmen unserer Möglichkeiten setzen wir uns öffentlich für Organspende ein und engagieren uns für die Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen mit Erkrankungen.
Wir waren bei unserer Gründung, im Jahr 2001 die „Jungen Wilden“ – den Elternvereinen entwachsen und für die „Senioren“- Vereine zu jung. Der Verein agiert bundesweit, bietet aber in fast jedem Bundesland eine Ansprechperson.