Wenn die Nieren ihre Funktion nicht mehr ausreichend erfüllen können, stehen verschiedene Nierenersatzverfahren zur Verfügung. Dieser Teil unserer Website soll einen verständlichen Überblick geben – von den ersten Schritten in der Prädialyse bis hin zu den unterschiedlichen Dialyseformen und der Transplantation.
Wir stellen die wichtigsten Verfahren vor:
Neben den medizinischen Informationen teilen wir auch Erfahrungsberichte von Menschen, die selbst in diesen Situationen waren. So entstehen persönliche Einblicke, die Mut machen, Orientierung geben und zeigen, dass es viele Wege gibt, mit einer Nierenerkrankung zu leben.
Hinweis:
In diesem Bereich findest du Informationen und persönlichen Geschichten, die können emotional herausfordernd sein. Bitte achte beim Lesen gut auf dich und gönne dir Pausen, wenn dich Inhalte belasten. Du kannst dich auch jederzeit bei uns melden. Zusammen kann man solche Themen meist leichter bewältigen.
Als Prädiayse-Phase wird die Phase eine Nierenerkrankung bezeichnet, in der man noch kein Nierenersatzverfahren braucht, aber bereits von spürbaren oder nicht spürbaren Einschränkungen betroffen ist. Diese können unterschiedlich sein, weshalb es wichtig ist, gemeinsam mit den Mediziner*innen, zu einem eigenen Verständnis dieser Phase und was sie für einen selbst bedeutet zu kommen. Was bedeutet das? Der Bericht „Reagieren statt Abwarten“ gibt viele Tipps wie man in dieser Phase zu sich kommt, welche Punkte wichtig sein können und wie man sich Unterstützung holen kann. Schaut doch mal rein!
Ein Erfahrungsbericht über die Zeit der Prädialyse
Ich bin Valentina, im Jahr 2025 36 Jahre alt und IgAN-Patientin. Als ich 2019 innerhalb weniger Wochen die Diagnose einer seltenen Nierenerkrankung bekam, war das ein Schock. Von einem Tag auf den anderen änderte sich mein Leben – plötzlich musste ich verstehen, was es bedeutet, wenn die Nieren nicht mehr richtig arbeiten.
Ein Erfahrungsbericht zur Heimhämodialyse von Philipp.
Als die Dialyse für mich zur Notwendigkeit wurde, stand ich vor einem Wendepunkt in meinem Leben. Aus der anfänglichen Abhängigkeit entwickelte sich Schritt für Schritt ein neues Gefühl von Freiheit. Mit Mut, Unterstützung und viel Geduld lernte ich, die Behandlung selbst in die Hand zu nehmen. Heute bestimme ich meine Dialysezeiten selbst – flexibel, sicher und im eigenen Zuhause. So wurde aus der medizinischen Pflicht ein Stück Selbstbestimmung und Lebensqualität. Mein Erfahrungsbericht zeigt, wie Unabhängigkeit auch mit Dialyse möglich ist.
Daneben ist uns aber auch vor allem der Kontakt mit Ärzten und Pflegekräften, in medizinischen Einrichtungen, bei der Rehabilitation
und anderen notwendigen Einrichtungen/Institutionen im Zusammenhang mit unserer Erkrankung wichtig.